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„Wo persische Tradition auf zeitlose Eleganz trifft: Wir inszenieren die bedeutungsvollen Symbole Ihrer Trauung mit erlesenem Design und schaffen unvergessliche Momente für Ihren besonderen Tag.“


Traditionelle Symbolik
Wir bewahren die jahrhundertealte Bedeutung der Sofreh Aghd für authentische Hochzeitsrituale.

Exklusives Design
Unsere Arrangements bestechen durch elegante Materialien und modernes Gespür für Stil.

Erfahrung & Professionalität
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Handwerkskunst trifft zeitlose Eleganz
Jede Hochzeit erzählt eine Geschichte der Liebe und Tradition
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Bedeutung von "Sofreh Aghd"
" Der Trautisch"
Die persische Trauungszeremonie “Aghd” beruht auf ein Jahrtausend alte Tradition und schafft eine geistige Bindung zur alten persischen Kultur. Sie erzeugt eine positive Kraft und Stimmung, um die Hochzeit mit Herzlichkeit, Fruchtbarkeit und Zufriedenheit zu segnen. Sie ist eine persönliche und bedeutungsvolle Feier für die ganze Familie.
Historisch entwickelte sich die Zeremonie aus der Zarathustrischen Religion, deren Glaube sich auf einen einzigen und wahrhaftigen Gott stützte. Die Anhänger dieser Religion widmeten ihr Leben einem drei-geteilten Pfad, der Ihnen drei Tugenden auferlegte: Gute Gedanken, Gute Wörter und Gute Taten.
Im Iran gehört zu einer Hochzeitsfeier die „Sofreh Aghd“, eine traditionelle Hochzeitsdecke mit diversen Elementen, die jeweils eine symbolische Bedeutung für das Brautpaar haben. Traditionell wird die “Sofreh Aghd” im Haus der Braut gedeckt. Die Trauungszeremonie wird in der Regel im engsten Familien- und Freundeskreis durchgeführt.
Das Brautpaar setzt sich vor dem reich gedeckten “Sofreh Aghd”, das übersetzt “der Vermählungstisch” bedeutet. Die dekorativen Elemente symbolisieren verschiedene Werte und Wünsche für das Paar.
Der Spiegel ist eines der wichtigsten Elemente und symbolisiert die Reinheit der Ehe und die Wirklichkeit. Sobald die Braut sich neben dem Bräutigam setzt, ist das Erste, was der Bräutigam im Spiegel sehen wird, das Bild seiner zukünftigen Frau. Der Spiegel symbolisiert aber auch die Reinheit beider Herzen, die voller Ehrlichkeit und Wahrheitsliebe sind.
Zwei Kerzenleuchter rahmen den Spiegel rechts und links ein und repräsentieren das Licht und das Feuer, zwei sehr wichtige Elemente in antiken persischen Zeremonien. Sie stehen für die Gleichheit und Gleichwertigkeit von Braut und Bräutigam. Jeder ist wie eine Kerze, die das Leben beleuchtet.
Direkt vor dem Paar liegt der Koran, der für den Segen Gottes steht.
Ein Stück traditioneller iranischer Stoff, welches in Paisley Muster bestickt ist, genannt auch “Termeh”, schmückt das “Sofreh Aghd”, und steht für Tradition.
Die wilde Weinraute wird ebenfalls auf einem Tablett geschmückt und soll das Brautpaar vor bösen Augen schützen. Sie wird bei Ankunft des Brautpaares am Ort der Zeremonie angezündet und während der ganzen Zeremonie auf heißer Kohle verbrannt.
Goldmünzen symbolisieren Wohlstand und Reichtum.
Weiterhin steht auf dem “Sofreh Aghd” ein Tablett mit Brot, meist Noon e Sangak (traditionelles iranisches Brot) und Kräuter. Diese steht für Segen und Wohlstand.
Bunt bemalte Eier stehen für Fruchtbarkeit.
Für eine lange und glückliche Ehe und gesunde Kinder stehen die Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse.
Die Äpfel wiederum symbolisieren die göttliche Erschaffung des Menschen.
Die süße des Lebens wird in Form einer Schale Kandis, einer kleinen Schüssel Honig und einer Auswahl an Süßigkeiten dargestellt.
Frische Blumen hingegen sind Ausdrucke der Hoffnung für das Schöne – ein Leben lang.
Zu Beginn der Zeremonie halten einige Freunde und Verwandte ein weißes Seidentuch über den Köpfen des Brautpaares. Glücklich verheiratete Frauen unter ihnen reiben zwei Zuckerrüben, als Zeichen des Glücks und Zufriedenheit für das Brautpaar aneinander und wünschen dem Brautpaar Gutes für ihre Zukunft.
Der Zeremonieleiter spricht zum Brautpaar über die Bedeutung und Heiligkeit der Ehe und zitiert bedeutende Verse aus der persischen Dichtung. Liebesgedichte von „Hafez“ bedeuten für die persische Kultur das höchste literarische Symbol der Liebe. Dann fragt er die Braut, ob sie den Bräutigam zum Ehemann nehmen will. Die Braut wird zwei Mal gefragt, bevor sie einwilligt. Während sie die beiden Male schweigt, werden die umstehenden Gäste Kommentare wie „Die Braut denkt noch nach“ oder „Sie ist Blumen pflücken“ in den Raum geworfen.
Erst nachdem die Braut zum dritten Mal gefragt wird, antwortet sie:
„mit der Erlaubnis meiner Eltern und den Ältesten, JA!“
Dieses Zögern soll zeigen, dass der Bräutigam stets um die Gunst der Braut kämpfen muss und drauf hinweisen, dass die Braut Weise und überlegt ihre Entscheidung gefällt hat und ebenso durchdacht in die Ehe einwilligt.
Nun tauschen Braut und Bräutigam die Ringe aus und werden als Ehemann und Ehefrau erklärt.
Als abschließende Geste tunken beide ihren kleinen Finger in Honig und versüßen sich gegenseitig ihr zukünftiges Eheleben.
Freunde und Familie übergeben ihre Geschenke
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